Tierschutzverein Pfotenhilfe Sauerland

 

Liebe Interessenten,

sollten Sie sich für einen unserer Hunde entscheiden,wird eine Adoption in der Regel in folgenden Schritten ablaufen: 

-   Sie füllen den Bewerbungsbogen aus 

 

Hier finden Sie den  Bewerbungsbogen  für einen bestimmten Hund
 
Dieser Bewerbungsbogen ist unsere Basis für die Vermittlung, diese Angaben werden auch Vertragsbestandteil. 
 

-  Ein Teammitglied der Pfotenhilfe Sauerland nimmt mit Ihnen Kontakt auf und führt ein erstes informatives Gespräch.

-  Danach kümmern wir uns um eine Vorkontrolle bei Ihnen. Bei diesem Besuch  versuchen wir nochmals abzuklären, ob der Hund zu Ihnen passt und ob alle  Gegebenheiten vor Ort entsprechend passen. 

-  Nach positiver Vorkontrolle wird der Schutzvertrag unterschrieben. Auf der  Homepage wird der Hund nun auf "reserviert" gesetzt.

 
- Für das Tierheim Kecskemet bieten wir auch an auf ihre Kosten folgende  Blut-Tests zu machen. Die Kosten des Test oder von mehreren Tests, müssen vorab gezahlt werden. 
 

Einmalig pro Test/ Testreihe fallen für den Transport 11 Euro an

Anaplasma 49 Euro 

Babesia canis 33 Euro

Borelia C6 18 Euro

Dirofilaria immitis  6 Euro

Vérparasita /Blutparasiten 20 Euro

Leishmania Elisa  = 27 Euro

Mikrofilaria export  = 27 Euro

Ehrlichia = 35 Euro

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie möchten, das einer dieser Test oder auch mehrere gemacht werden soll. 


-  Die Schutzgebühr wird von Ihnen überwiesen. Bei Pflegestellen in Deutschland
    können Sie auch bar bei Übergabe bezahlen. 
 
Bitte bedenken Sie, das der Hund , der noch in Ungarn ist, nur dann reisefertig gemacht werden kann, wenn die Schutzgebühr überwiesen ist!
 
Am Reisetermin, bei Hunden die aus Ungarn kommen, wird der Hund von Ihnen an einem zentralen Treffpunkt abgeholt. In der Regel ist dies in  
34431 Marsberg/ Bredelar,   Sauerlandstr. 125

 

Sie werden frühzeitig informiert, an welchen Tag die Pfotenhilfe Sauerland aus Ungarn zurück kommt, so das Sie sich auch entsprechend darauf einrichten können. Einen genauen Zeitpunkt, wann der Transporter eintrifft können wir nicht vorher sagen, da die Verkehrverhältnise bei der Strecke Ungarn.- Deutschland nicht exakt vorhergesagt werden können. Ein Mitglied der Pfotenhilfe informiert Sie aber frühzeitig telefonisch, so dass Sie auch rechtzeitig am Treffpunkt sein können. 

 

Wichtig ist, das Sie den Hund auch am Tag der Ankunft - dies kann durchaus am späten Abend oder in der Nacht sein - auch abholen. Leider haben wir vor Ort in Marsberg nicht die Möglichkeit die Hunde vom Transport auch bis zu einer späteren Abholung unter zu bringen. 

 

Wenn Sie einen Hund direkt vom Transport abholen, bringen Sie bitte ein Halsband, wenn möglich ein Geschirr (nach Absprache auch ein Sicherheitsgeschirr) und eine Leine mit.  Während der Autofahrt  können Sie den Hund in einer  Box transportieren, müssen es aber nicht. Sinnvoll ist es zu zweit zu kommen, so kann sich einer während der Fahrt um den Hund kümmern. Trinkwasser und den passenden Napf dazu ist ebenfalls sinnvoll. Von Futter und Leckerchen raten wir ab, bitte erst nach der Autofahrt füttern.

 

Bitte denken Sie daran, das der Hund vermutlich sehr gestresst sein wird, denn er ist dann auch die Strecke von Ungarn nach Deutschland durch gefahren,  befindet sich in einer unbekannten Umgebung und kommt dann zu Menschen, die er vorher noch nicht gesehen hat. 

 

Befindet sich der Hund bereits in Deutschland, brauchen wir ebenfalls die Angaben aus dem Bewerbungsbogen zur Organisation der Vorkontrolle und zur Kontaktaufnahme zwischen Ihnen und der Pfotenhilfe Sauerland, bzw. der Pflegestelle. 
Mit der Pflegestelle wird dann ein Besuchstermin vereinbart, um den Hund kennen zu lernen. 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung!

 

Mal rein praktisch - wie ist der Ablauf bei einer Ungarnfahrt?

 

Sie möchten einen Hund der Pfotenhilfe Sauerland adoptieren, haben aber keine Vorstellung wie ein Hund aus Ungarn nach Deutschland kommt. Die Unsicherheit können wir völlig verstehen, deshalb wollen wir ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben und einfach mal erzählen, wie so der Ablauf bei einem Transport der Hunde von Ungarn nach Deutschland abläuft.

 

 

Die Pfotenhilfe Sauerland versucht einmal im Monat mit eigenen Teammitgliedern und eigenem Transporter nach Ungarn zu fahren. Oftmals hängen die Fahrtintervallen davon ab, wie viele Hunde bereits für einen Transport nach Deutschland vorgesehen sind. Die Fahrten werden immer von einer Person aus dem Vereinsvorstand (Frau Lübke, Frau Rauin) betreut und gefahren. Zu weiteren Hilfe und Unterstützung fahren ein oder zwei weitere Teammitglieder mit. Unser klimatisierter Transporter ist dann bestückt mit Hundeboxen, in denen die Hunde sicher transportiert werden können Oft ist der Transporter auf der Hinreise nach Ungarn mit Spenden beladen, die dann in Ungarn verteilt werden.

Häufig starten unsere monatlichen Ungarnfahren an einem Donnerstag. Früh morgens geht es los, je nach Verkehrslage kommt das Team in der Pension am späten Abend (ca. 23.00 Uhr) in Kecskemét - Ungarn an. Fast 1.200 km ist eine Strecke, die ist nicht "mal eben" gefahren.  

Freitags steht meist als erstes der Besuch im Tierheim Kecskemét an, dort werden Spenden ausgeladen und es stehen weitere Aufgaben, die für die Vermittlung in Deutschland wichtig sind, an. Dazu zählen insbesondere Fotos und Videos von den Hunden zu erstellen, Hunde kennenlernen für die Wesensbeurteilung und vieles mehr. 

Samstags geht die Fahrt weiter nach Bonyhad, zu diesem Tierheim haben wir schon lange Kontakt. Hier werden vermittelte Hunde abgeholt, auch werden neu eingetroffene Hunde angesehen und immer erfolgt eine Besichtigung der Anlagen und Unterbringungen der Hunde. Weiter geht es dann von Bonyhad nach Kecel. Auch in Kecel werden weitere Hunde, die vermittelt sind abgeholt. Alle Hunde aus Bonyhad und Kecel werden dann für die Nacht im Tierheim Kecskemét in dafür vorgesehenen Zwingern gebracht. 

Am Tag der Abfahrt sind dann viele Helfer vor Ort. Jeder Hund wird einzeln geholt, es wird kontrolliert ob es der richtige Hund ist und dann kommt jeder Hund in seine Box.

 

 

Die Rückreisen erfolgt am Sonntag möglichst früh, so dass die Ankunft dann am Abend (meistens ca. 20.00 Uhr) in Marsberg möglich ist. Für alle Hunde sind dann die Transportpapiere (Traces) ausgestellt worden, ein Tierarzt ist dabei, wenn die Hunde in ihre Boxen gebracht werden. Er beurteilt nochmals ob ein Hund auch transportfähig ist. Natürlich ist die Ankunftszeit in Deutschland immer abhängig von der Verkehrslage und den Wetterverhältnissen. Auf der Rückfahrt werden alle Adoptanten, die auf das Eintreffen ihrer Hunde warten telefonisch informiert. Das erste Mal, wenn der Transport los fährt und dann sobald absehbar ist wann der Transport in Marsberg eintreffen wird. Die meisten Adoptanten warten dann am Ankunftsort in Marsberg auf ihre Hunde, um sie dort persönlich in Empfang zu nehmen. Die Hunde werden von unserem Team selber und einzeln übergeben. Natürlich stehen Ihnen unsere Teammitglieder beim ersten Kontakt mit ihrem Hund bei der Abholung bei Fragen und auch Hilfestellungen zur Seite. Alle Hunde haben dann eine lange und für sie überaus stressige Fahrt hinter sich. Sie wissen nicht wo sie sind und völlig fremde Menschen kommen auf sie zu. So sehr sie sich freuen ihr neues Fellknäudel in Empfang zu nehmen, denken sie bitte auch daran in welch stressiger Situation sich der Hund befindet. Der nächste Tag im neuen Zuhause sieht dann schon viel entspannter aus.