Tierschutzverein Pfotenhilfe Sauerland

 
 

Station in Bonyhad

Zusammen mit der Hundehilfe-Ungarn helfen wir den Hunden in der Station von Bonyhad

Bonyhád (deutsch: Bonnhard) ist eine Stadt mit knapp 14.000 Einwohnern im Süden Ungarns. Dort befindet sich ein kleiner Tierschutzverein mit dem Namen „Kira Völgységi Kutyamentö Egyesület“ (deutsch: Kira Verein für Hunderettung aus Völgység) der  2010 gegründet wurde.

Die Station in Bonyhad wird ehrenamtlich und mit viel Liebe von der Leiterin Melinda mit ihren Helferninnen geführt.

Bei dieser Auffangstelle handelt es sich um eine offizielle Tötungsstation, welche von der Stadt zwar betrieben aber in keiner Weise unterhalten wird! Notwendige Unterstützungsmassnahmen erfolgen schwerpunktmässig von der Hundehilfe Ungarn, aber auch von tierlieben Privatpersonen in Ungarn. Die Pfotenhilfe Sauerland hilft hier mit Geld- und Sachspenden. Ebenfalls werden Hunde aus der Station Bonyhad auch über die Pfotenhilfe Sauerland nach Deutschland vermittelt. Diese Vermittlungen werden von Katja Görner betreut, die so in beiden Vereinen hilft.

Die Leitung selbst geht zum Wohle der Hunde  an ihre Grenzen. Die komplette Versorgung der Hunde läuft auf ehrenamtlicher Basis neben Beruf und Familie. Trotz allem werden die  Käfige stets sauber gehalten und ab und an, wenn es die wenige Zeit zulässt, bekommen die Hunde am Wochenende einen kurzen Auslauf auf dem Gerätehof der Stadtverwaltung.

Natürlich gibt es auch in Bonyhád einige Probleme. Die Betreuungszeit für sämtliche Hunde (zeitweise bis zu 100 Tiere) liegt täglich meist nur zwischen 4 bis 5 Stunden. Die restliche Zeit sind alle diese Hunde auf sich allein gestellt. Hinzu kommen die monatlichen Kosten von ca. 1.500 Euro bis 2.000 Euro. Dies wäre alles ohne ihre Unterstützung absolut nicht zu bewältigen.

 

 

 

Bilder

von der

Station

Bonyhad 

Am Beginn der Zusammenarbeit sorgte die Hundehilfe Ungarn zuerst dafür, dass all die kleinen und engen Verschläge, die dort im Jahr 2012 standen, abgebaut und  durch grössere Zwinger ersetzt wurden. Nichts desto trotz ist die bestehende Hauptzwingeranlage immer noch vorhanden und weiterhin sehr beengend für die Hunde.

In den letzten Jahren fanden Schritt für Schritt sehr viele Verbesserungen in der Station statt und es konnten grundlegende Veränderungen für die Hunde geschaffen werden.
So war es uns z. B. möglich  monatlich das Futterlager ausreichend zu füllen und somit vielen Tieren das Überleben zu sichern.

Alle Hunde können tierärztlich versorgt werden, sie können kastriert, geimpft und gechipt werden und einzelnen Tieren kann eine lebensrettende Operation finanziert werden. Dank den gespendeten Kastrationsgutscheinen (die Aktion läuft über die Hundehilfe Ungarn) ist es möglich, die Bevölkerung im Umfeld des Tierheimes zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Auch Katzen werden hin und wieder abgegeben oder aufgefunden. Für sie wurde ein Katzenhaus mit Auslauf gebaut.

Die Hundezwinger wurden mit grossen  isolierten Hundehütten ausgestattet und etliche grösser Zwinger wurden gebaut, damit kein Hund mehr wegen Platzmangel an der Kette hängen muss. Die Hunde müssen den Winter zwar draussen verbringen, haben aber jetzt ein Dach über den Kopf und es steht  ihnen eine isolierte Hütte mit Stroh zur Verfügung.

In absehbarer Zeit wird es die Tötungsstation Bonyhád nicht mehr geben. Die Hundehilfe Ungarn wird aus privaten Mitteln ein eigenes Tierheim in Bonyhád bauen. Wir haben noch einen steinigen Weg vor uns, denn um ein eigenes Tierheim in Ungarn betreiben zu können, gibt es sehr strenge Vorschriften.

Viele Schritte sind bereits vollbracht, wer sich ein Bild über den Baufortschritt machen möchte findet viele Bilder und Informationen auf der Seite der Hundehilfe Ungarn

Tierheimbau